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Die herzogliche Kapelle

Die herzogliche Kapelle geht in ihren Raumproportionen zurück auf den mittelalterlichen Vorgängerbau, eine Burg der Grafen von Schauenburg.

Die Gewölbefelder im neuen Schloss (1633-36) waren mit Holz verschalt. Erst im 19. Jahrhundert entstand nach einem Einsturz die steinerne Decke.

1897 beauftragte Kaiserin Auguste Victoria von Preußen die Erneuerung der Kapelle. Die beteiligten Künstler waren Baurat Gotthilf Ludwig Möckel (1838-1915) aus Bad Doberan und der Dekorationsmaler Theo Kutschmann (1843-1901) aus Berlin.

Die Nationalsozialisten zogen eine Zwischendecke ein und ließen die farbigen Wandmalereien weiß überstreichen. Auf halber Höhe entstand ein Versammlungsraum, genannt Remter. Der Bereich unter dem Remter diente als Abstellraum. Im Remter tanzten die Schüler, in der Gruft ruhten die Altvorderen.

Nach Übernahme des Schlosses durch die Fielmann Akademie wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege die Kapelle in ihr Erscheinungsbild von 1897 zurückgeführt: Die geschossteilende Decke wurde demontiert, die neugotische Ausmalung in wesentlichen Bereichen wieder freigelegt oder rekonstruiert, Mettlacher Fliesen neu verlegt.

Dem Besucher vermittelt die zweigeschossige Kapelle einen überwältigenden Raumeindruck, bietet sich an für Begegnungen, Konzerte, Lesungen und sicherlich auch für Hochzeiten.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat die Restaurierung der Schlosskapelle mit einer Zuwendung von 75.000 € unterstützt.

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