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Recht und Ordnung bei Hofe

Zur Zeit des Herzogtums (1622–1761) sprach der Herzog in Plön Recht. Mit zahlreichen herzoglichen Verordnungen ließ er das tägliche Leben regeln. Verstöße gegen das bestehende Recht wurden geahndet.

An die herzogliche Gerichtsbarkeit erinnert das Schloss-Inventar von 1763. Dort werden die „Gefangenenkeller“ und das „Gefangenengeschirr“ beschrieben.

Die Gefangenen wurden im Keller des Westflügels festgehalten. Die dort gelegenen vier Zellen waren mit Eichentüren gesichert, die kleinen Fenster mit Eisenstangen versehen. Die Gefangenen schliefen auf dem steinernen Boden.
Strafinstrumente wurden in einem benachbarten Raum gelagert.

Das größte Strafinstrument war der Spanische Mantel. Der „Schandmantel“ war ab dem 13. Jahrhundert in Gebrauch. Die aus Holz gefertigten Mäntel wurden zum Vollzug von Ehrenstrafen eingesetzt. Wer ihn umgelegt bekam, durfte beschimpft, geohrfeigt und mit Unrat beworfen werden.

Als weitere Strafinstrumente werden im Inventar unter anderem genannt:

Ein Geschirr mit zwei Ketten und zwei Armschellen, eine eiserne Maske (Ehrenstrafe), ein eisernes Halsband mit zwei Ketten und zwei Handschellen, ein Geschirr mit Handkloben und einer kleinen Kette, zwölf eiserne Handschellen, acht eiserne Leib-Bänder.

Herzogliche Prunkräume

Herzog Friedrich Carl (1706 - 1761) und die Frauen

Die Tradition der Optik auf Schloss Plön

Herzogliche Kapelle

1704: Schicksalsjahr des Plöner Herzogtums

Recht und Ordnung bei Hofe

Spuren mittelalterlicher Burganlagen