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Spuren mittelalterlicher Burganlagen

Das Plöner Schloss wurde 1633 bis 1636 auf den Resten einer mittelalterlichen Burg errichtet. Ab 1173 entstand der von Graf von Schauenburg errichtete Burgkomplex auf dem sogenannten Plöner Bischofsberg. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehört ein im Oktober 2002 gefundener Kellerraum im Westflügel zu der mittelalterlichen Anlage.

Im Zuge der Bauarbeiten stemmten Handwerker den Boden im Keller des Westflügels auf und stießen auf ein Gewölbe. Was sie anfangs für eine Abwasserleitung hielten, entpuppte sich nach weiteren Grabungen als ein mittelalterlicher Kellerraum. Die einzigen Dokumente, die heute Auskunft über Lage und Architektur der Burg geben, sind die älteste Abbildung der Stadt Plön aus dem Jahre 1593 und ein Inventar von 1622. Das Inventar berichtet von einem Bier-, Milch- und Kalkkeller, der sich unter dem 1534 gebauten „neuem großen Haus“ befand.

Ausschlaggebend für die Datierung war das sogenannte Klosterformat der verarbeiteten Steine. Zudem ruht das Gewölbe auf eigenen Mauern, die statisch vom heutigen Schlossgebäude unabhängig sind.

Die Bauforschung geht davon aus, dass es sich bei dem gefundenen Gewölbekeller um einen intakten Keller des Vorgängerbaus handelt, der in den Neubau integriert wurde. Ein späteres Schlossinventar von 1763 besagt, dass er ursprünglich zum „Küchenkeller“ gehörte. Im Rahmen der Umbauarbeiten im 19. Jahrhundert ließ man den Raum mit Bauschutt füllen. Vermutlich waren statische Gründe oder eine Nichtnutzung für die Aufgabe des Kellers verantwortlich.

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Herzog Friedrich Carl (1706 - 1761) und die Frauen

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Recht und Ordnung bei Hofe

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